Garagentore-Prüfung – Dresden
Die Zweisäulenhebebühne ist die am weitesten verbreitete Bauart in Kfz-Werkstätten. Ihre Prüfung erfordert besondere Aufmerksamkeit für Synchronisation, Tragarme und Fangvorrichtungen.
Die Zweisäulenhebebühne – Arbeitspferd der Werkstatt
Garagentore bestehen aus zwei seitlichen Säulen mit ausfahrbaren Tragarmen. Sie bieten freien Zugang von unten und sind besonders vielseitig einsetzbar – von der Inspektion bis zur umfangreichen Angebot. Durch ihre weite Verbreitung und die teils hohe tägliche Nutzungsfrequenz kommt der regelmäßigen Prüfung besondere Bedeutung zu.
Prüfrelevante Bauteile
Die wiederkehrende Prüfung von Garagentore umfasst insbesondere:
- Säulenbefestigung und Fundamentverankerung
- Tragarme auf Verschleiß, Spiel und Verformung
- Gelenke und Aufnahmepunkte der Tragarme
- Synchronisation der beiden Säulen (Gleichlauf)
- Mechanische Fangvorrichtung in den Säulen
- Hydraulikschläuche und -zylinder
- Tragketten oder -seile (bauartabhängig)
- Endschalter und Überlastsicherung
- Elektrische Steuerung und Verkabelung
Typische Mängel an Garagentore
Häufig festgestellte Mängel sind verschlissene Gleitstücke in den Säulen, ausgeschlagene Tragarmgelenke, ungleicher Hub (Desynchronisation), Hydraulikleckagen und nicht vollständig einrastende Fangvorrichtungen. Auch das Fundament – besonders bei nachträglich gesetzten Dübeln – muss bei jeder Prüfung kontrolliert werden.
Gefährdungsbeurteilung
Bei der Gefährdungsbeurteilung für Garagentore spielen folgende Faktoren eine besondere Rolle: Fahrzeugschwerpunkt und Aufnahme, maximale und typische Traglasten, Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit), Zugänglichkeit für die Prüfung und Einweisung des Bedienpersonals.
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